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12. November 2006
Das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich zeichnet 12 neue Betriebe aus.
Herkunftskennzeichnung und Belebung der Tradition schaffen neue Qualitäten.
Neun Gastronomiebetriebe und drei Produktionsbetriebe aus allen Bundesländern wurden vom Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich gemeinsam mit AMA Marketing GmbH und Gault Millau im Rahmen der Messe „Alles für den Gast” in Salzburg ausgezeichnet.

Die begehrte Trophäe ist ein Teller, der jährlich vom Kuratorium an eine kleine Zahl ausgewählter Betriebe verliehen wird, die sich besonders um die Erhaltung des kulinarischen Erbes verdient gemacht haben.
Wider die Globalisierung des Geschmacks Um der Globalisierung des Geschmacks entgegen zu wirken, wurde 2001 das Kuratorium zur Erhaltung des kulinarischen Erbe Österreichs ins Leben gerufen.
Ziel des Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich
- Bewahrung authentischer kulinarischer Vielfalt und Esskultur
- Repräsentation der kulinarischen Identität in der Gastronomie und Hotellerie
- Bewahrung traditioneller Rezepte und Gerichte sowie Verarbeitungsmethoden im Bereich Lebensmittel und Getränke
- Förderung eines regionaltypischen Angebotes in Gastronomie, Lebensmittelhandel und Gewerbe
Nicht nur Tradition, auch Innovation ist gefragt Das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich steht nicht nur für die Erhaltung traditioneller Gerichte, sondern auch für deren zeitgemäße Weiterentwicklung. In diesem Kontext ist auch die Anpassung der alt-österreichischen Küche an Ernährungstrends wie „leichter Essen” zu sehen. Aus althergebrachten Rezepturen innovative, zeitgemäße Gerichte zu kreieren, ohne die traditionellen Wurzeln zu vernachlässigen, ist eine Kunst, der in Zukunft besondere Beachtung gebühren wird.
Klare Herkunftskennzeichnung für mündige Gäste Die ausgezeichneten Betriebe erklären sich dazu bereit, bei der Gestaltung ihrer Speisekarte die kulinarischen Wurzeln zu berücksichtigen. Denn nicht teure, von weither transportierte Rohstoffe begeistern die Gäste, sondern echte traditionelle österreichische Kochkunst. Es wird künftig auch in der Gastronomie immer wichtiger sein, eine korrekte und möglichst aufschlussreiche Herkunftsbezeichnung der verwendeten Produkte anbieten zu können. Da die mündigen Gäste diese Transparenz auch erwarten, arbeitet das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich bereits gemeinsam mit der AMA Marketing GmbH an einem Umsetzungskonzept für die Herkunftskennzeichnung.
„In der Verknüpfung der ge- und belebten Tradition mit echter Kochkunst und ehrlichen, bodenständigen Rohstoffen liegt das Geheimnis des Erfolges der Betriebe des Kulinarischen Erbes. Das sind Werte, die der kritische und nachhaltig denkende Gast zunehmend mehr zu würdigen und schätzen weiß. Im Respekt für die Vergangenheit liegen die Wurzeln des Erfolges für die Zukunft und schaffen gleichzeitig eine neue Qualität des Lebens und Genießen”“, freut sich Dr. Stephan MIKINOVIC, Vizepräsident des Kuratoriums Kulinarisches Erbe, über die neuen Mitglieder im kulinarischen Bunde.
Die 12 neuen Betriebe des Kulinarischen Erbes 2006 sind:

- Bärenbichl-Stube, Tirol
- Fischrestaurant Sicher, Kärnten
- Löwen – Montafoner Stube, Vorarlberg
- Lurgbauer, Steiermark
- Postschänke zu Sulz, Niederösterreich
- Restaurant Ofenloch, Wien
- Restaurant Taxhof, Salzburg
- Romantikhotel Almtalhof, Oberösterreich
- Weingut & Weingasthof Kloster am Spitz, Burgenland
- MANTURO-Netzwerk NatURassen, Steiermark
- Projektmanagement Erpfiregion Lainsitztal, Niederösterreich
- Verein der Kärntner Brillenschafzüchter Alpen Adria, Kärnten
Pressetext 12. Nevember 2006 |