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Enquete 5. Dezember 2016 - Schloss Schönbrunn - Apothekertrakt - 1130 Wien

Der kulinarische Weg - Österreichs Kulinarik am Weg zur Weltspitze

Kulinarisches Erbe Österreich: Enquete ermöglicht Standortbestimmung und Blick in die Zukunft

(Wien, 5.12.2016) - "Österreichs Bauern stellen hervorragende Lebensmittel her, die nicht nur ausgezeichnet schmecken, sondern auch Wertschöpfung in den Ländlichen Raum bringen! Diese Leistungen, die Leidenschaft und Kraft aller Akteure wollen wir noch stärker bündeln und unterstützen. Dazu haben wir ein Netzwerk Kulinarik geschaffen, mit dem wir Österreichs kulinarische Positionierung weiter verbessern und schärfen werden. Bestehende Initiativen und Aktivitäten in Landwirtschaft, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Tourismus werden gebündelt und gemeinsam ausgerichtet. Ziel ist es, Österreich wieder an die Weltspitze der Kulinarik zu führen!," formulierte Bundesminister Andrä Rupprechter einen klaren und ambitionierten Auftrag am Beginn der Enquete: "Unser kulinarischer Weg - Österreich: Gegenwart und Ausblick - Wohin führt der Weg?".

Dr. Ferry Maier, Präsident des Veranstalters Kulinarisches Erbe Österreich, ergänzt: "Mit unser Charta Kulinarisches Österreich ist es gelungen, eine beeindruckende Dynamik auszulösen. Viele Menschen im ganzen Land - Wirte, Hoteliers, Köche, Tourismusverantwortliche, Verarbeiter und nicht zuletzt Bauern - haben signalisiert, dass sie diesen kulinarischen Weg mit uns gehen wollen. Das Netzwerk Kulinarik gibt jetzt den gemeinsamen Rahmen dazu. Wir freuen uns sehr, dass wir dabei in einer Ausschreibung einen Cluster gewinnen konnten. Mit der heutigen Enquete haben wir Fachleute und Praktiker zusammengebracht und wollen uns austauschen, um den Weg für Österreichs Kulinarik an die Weltspitze zu entwickeln."

Im Rahmen der Enquete stellen Kulinarik-Fachleute wie Dominik Flammer aus Zürich und Harald Lemke aus Hamburg sowie Ingrid Haslinger aus Wien Kochkunst in Wien, Geschmack des kulinarischen Erbes der Alpen und eine Gastrosophische Revolution vor. Praktiker wie Heinz Reitbauer sen. und Christoph Kastner stellen Anforderungen der Spitzen-Gastronomie und gelebter Regionalitäts-Konzepte vor. Petra Stolba und Michaela Reitterer zeigen, wie Tourismus und Hotellerie Kulinarik in Österreich in ihre Konzepte und Umsetzungen einbauen und weiterentwickeln werden. In zwei Tischgesprächen diskutieren Praktiker über Innovationen der letzten Jahre und Werteversprechen gegenüber dem Gast.

Dr. Maier abschließend: "Mir liegen höchster Genuss, Gastlichkeit und regionale Lebensmittel ausgezeichneter Qualität am Herzen. Die besondere Vielseitigkeit heimischer traditioneller Produkte und Gerichte machen Österreich weltweit zu einem einzigartigen Genuss-Land. Das muss noch stärker betont und kommuniziert werden. Eine Bündelung aller Kräfte ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Die Leistungen der Produzenten, der Verarbeiter und der Gastronomie in den Regionen sollen für Gäste und Konsumenten stärker sichtbar und erlebbar machen. Auch das Bewusstsein in der österreichischen Bevölkerung soll verstärkt werden, dass Kulturlandschaft und regionale Lebensmittel eine Einheit bilden. Wir wollen die Einzigartigkeit des kulinarischen Erbes Österreichs nutzen und die Welt davon überzeugen."

Über das Kuratorium Kulinarisches Erbe

Mit dem Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich werden die Wurzeln österreichischer Ess- und Trinkkultur, Rezepturen und typisch österreichische landwirtschaftliche Rohprodukte vor dem Verschwinden und Aussterben bewahrt. Das Kuratorium setzt Maßnahmen, die das kulinarische Erbe Österreichs und die dazugehörenden gewachsenen Strukturen für zukünftige Generationen erhalten. Die im Mai 2016 vorgestellte Charta "Kulinarisches Österreich" hat breite Unterstützung gefunden. Betriebe im Bereich der Lebensmittelproduktion, Verarbeitung und Gastronomie, die die Erhaltung des kulinarischen Erbes umsetzen, sind Imageträger für das Gastland Österreich. Aus althergebrachten Rezepturen innovative und zeitgemäße Gerichte zu kreieren, ohne die traditionellen Wurzeln zu vernachlässigen, ist eine Kunst, der in Zukunft besondere Beachtung gebührt.

Ziele sind:
- Bewahrung der österreichischen Agrikultur sowie authentischer kulinarischer Vielfalt und Esskultur
- Bewahrung der Vielfalt von Pflanzenarten und Tierrassen sowie traditionelle Verarbeitungsmethoden im   Bereich Lebensmittel und Getränke
- Förderung eines regionaltypischen Angebotes in Gastronomie, Lebensmittelhandel und Lebensmittelgewerbe
- Weiterentwicklung der österreichischen Kulinarik und Gastrosophie

Weitere Informationen unter: www.kulinarisches-erbe.at

Rückfragen & Kontakt:

DI Oskar Wawschinek MAS MBA
Kulinarisches Erbe Österreich
Generalsekretär
Tel.: +436645456350

office@kulinarisches-erbe.at